Apfel-Pie Plätzchen mit Karamell

Mensch, du glaubst nicht, wie sehr ich mich auf dieses Rezept gefreut habe! Wenn der Herbst kommt, gibt es einfach nichts Besseres als den Duft von Zimt und Äpfeln, der durch die Wohnung zieht. Heute backen wir zusammen etwas ganz Besonderes: Apfelplätzchen! Diese kleinen Wunderwerke sind im Grunde Mini Karamell Apfeltörtchen, aber in Keksform – perfekt, wenn du den Geschmack von Omas Apfelkuchen liebst, aber keine Lust auf eine riesige Torte hast. Bereit für dein neues Lieblings-Herbstgebäck? Los geht’s, das ist so einfach, das schaffst du locker!

Wenn der Apfelkuchen zum Keks wird

Kennst du das Gefühl, wenn du nach einem langen Tag einfach nur etwas Gemütliches brauchst? Für mich sind das diese Apfelplätzchen. Sie sind die perfekte Kombination aus einem zarten, buttrigen Teig und einer warmen, würzigen Apfelfüllung. Ich habe das Rezept letztes Jahr von meiner Freundin Lena bekommen, die meinte, es sei das beste Mini Karamell Apfeltörtchen Rezept überhaupt, und sie hatte recht. Es ist so handlich und so unglaublich lecker, dass ich es seitdem jedes Wochenende backe, sobald die Apfelsaison startet. Es ist wirklich ein gemütlicher Twist auf den klassischen Pie, aber viel schneller zubereitet, was ja auch mal sein muss, wenn man wenig Zeit hat, aber trotzdem etwas Tolles auf den Tisch stellen will.

Die Basis: Buttriger Teig und würzige Füllung

Bevor wir uns in die Küche stürzen, lass uns kurz über die Zutaten sprechen. Du brauchst keine fancy Sachen, nur gute, einfache Basics. Das Schöne an diesen Apfelplätzchen ist, dass sie so unkompliziert sind. Der Teig ist schnell gemacht und die Füllung, die wir gleich kochen, ist das absolute Highlight. Denk daran, die Butter muss weich sein, das ist wichtig für die Konsistenz vom Teig, sonst wird das nix mit dem Mischen. Und bei den Äpfeln, nimm ruhig deine Lieblingssorte, solange sie nicht zu matschig wird beim Kochen.

Was du für den Teig brauchst

  • 1 ½ Tassen Weizenmehl
  • ½ Tasse ungesalzene Butter, weich
  • ¼ Tasse Zucker
  • ¼ Teelöffel Salz

Die Füllung – Das Herzstück der Apfelplätzchen

  • 3 große Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt
  • ¼ Tasse brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ¼ Teelöffel Muskatnuss
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • 2 Esslöffel Wasser

Die Magie der Füllung: Karamell und Gewürze

Die Füllung ist der Schlüssel, warum diese Mini Karamell Apfeltörtchen so unwiderstehlich sind. Wir verwenden braunen Zucker, der gibt dieser karamelligen Tiefe, die wir alle so lieben, und natürlich Zimt und Muskatnuss. Diese Gewürze bringen die Wärme rein, die wir im Herbst so dringend brauchen. Ich erinnere mich, als ich das erste Mal die Füllung gekocht habe, dachte ich, es sei zu flüssig, aber keine Sorge, dafür haben wir ja die Speisestärke. Die Speisestärke sorgt dafür, dass die Füllung schön andickt und nicht beim Backen aus den Plätzchen läuft, das wäre ja echt schade, wenn das ganze Karamell auf dem Backblech landet. Also, Speisestärke ist dein bester Freund hier, aber du musst sie vorher unbedingt im Wasser auflösen, damit keine Klümpchen entstehen.

So bereitest du die Mini Karamell Apfeltörtchen zu

Jetzt wird’s ernst! Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht, aber du musst auf die Details achten, besonders beim Teig ausrollen. Ich hab’s am Anfang mal zu dick gemacht, und dann waren die Plätzchen eher kleine Kuchen, das war auch lecker, aber nicht das, was wir wollten. Wir wollen ja handliche Apfelplätzchen, die man in einem Bissen essen kann.

  1. Heize den Ofen auf 175 °C vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Mische in einer großen Schüssel Mehl, weiche Butter, Zucker und Salz, bis ein weicher Teig entsteht.
  3. Rolle das Teig auf einer leicht bemehlten Fläche auf etwa 0,5 cm Dicke aus.
  4. Steche mit einem runden Ausstecher kleine Kreise aus und lege diese auf das vorbereitete Backblech.
  5. Vermenge in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze gewürfelte Äpfel, braunen Zucker, Zimt und Muskatnuss.
  6. Rühre gut um und koche die Mischung etwa 5 Minuten, bis die Äpfel weich sind.
  7. Löse in einer kleinen Schüssel die Speisestärke im Wasser auf und füge sie zur Apfelmischung hinzu.
  8. Koche weiter und rühre ständig, bis die Füllung dicklich wird, etwa 1-2 Minuten.
  9. Nimm die Füllung vom Herd und lasse sie leicht abkühlen.
  10. Gib einen kleinen Löffel Apfelfüllung auf jede Teigscheibe, lasse dabei einen kleinen Rand frei.
  11. Backe die Plätzchen 15-18 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind.
  12. Lasse die Plätzchen leicht auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst, um vollständig abzukühlen.

Backtipps für dein perfektes Herbstgebäck

Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Tricks gelernt, die diese Apfelplätzchen noch besser machen. Einer der wichtigsten Punkte ist die Wahl der Äpfel. Wenn du matschige Äpfel nimmst, hast du am Ende nur Apfelmus in deinem Keks, und das wollen wir nicht. Wir brauchen Äpfel, die ihre Form behalten, auch wenn sie gekocht werden, damit wir noch etwas Textur haben. Frische, knackige Äpfel sind hier das A und O, das ist wirklich ein Gamechanger.

  • Verwende frische Äpfel: Frische, knackige Äpfel sorgen für die beste Textur und Geschmack der Füllung. Matschige Äpfel sind ungeeignet, nimm lieber Granny Smith oder Elstar, die sind super.
  • Teigdicke ist entscheidend: Halte die Teigdicke bei etwa 0,5 cm für das perfekte Gleichgewicht zwischen Teig und Füllung, nicht dicker, sonst wird es zu brotig.
  • Überfüllung vermeiden: Zu viel Füllung macht die Plätzchen schwer zu handhaben und führt dazu, dass der Inhalt verschüttet wird. Ein kleiner Löffel pro Plätzchen reicht völlig aus, vertrau mir.
  • Glutenfrei backen: Wenn du möchtest, kannst du das Weizenmehl einfach durch eine 1:1 glutenfreie Backmischung ersetzen, das funktioniert erstaunlich gut, habe ich selbst schon probiert.

Was passt dazu? Servierideen für Apfelplätzchen

Diese Mini Karamell Apfeltörtchen sind schon für sich ein Traum, aber mit den richtigen Begleitern werden sie zum absoluten Dessert-Highlight. Stell dir vor, du sitzt an einem kühlen Herbstabend gemütlich auf dem Sofa, hast eine Tasse Tee und dazu diese warmen Plätzchen. Hach, das ist doch Lebensqualität!

Ich serviere sie am liebsten mit etwas, das die Wärme der Gewürze noch unterstreicht.

  • Serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne für ein besonders verwöhnendes Dessert, das ist einfach klassisch und immer gut.
  • Sie sind auch fantastisch neben einem warmen Karamell-Latte oder einem gewürzten Apfelwein, was die gemütlichen Herbstaromen noch verstärkt, das ist mein persönlicher Tipp für die Feiertage.
  • Wenn du sie extra karamellig magst, versuch, kurz vor dem Servieren etwas Karamellsauce über die Plätzchen zu träufeln, um eine zusätzliche Süßigkeitsebene zu erzielen, das macht sie noch unwiderstehlicher.

Diese Plätzchen sind einfach perfekt für Partys, Feiertagstreffen oder einfach nur als besonderer Nachmittagssnack, sie sind so handlich und jeder greift gerne zu.

Aufbewahrung und Reste – Wenn doch mal was übrig bleibt

Manchmal passiert es ja doch, dass ein paar Apfelplätzchen übrig bleiben. Keine Sorge, die halten sich super! Du musst sie nur richtig lagern, damit der Teig schön knusprig bleibt und die Füllung nicht austrocknet. Ich hasse es, wenn Gebäck nach einem Tag schon hart ist, das ist echt ärgerlich.

Um die Plätzchen aufzubewahren, lege sie in einen luftdichten Behälter, sobald sie vollständig abgekühlt sind. Sie halten sich bei Raumtemperatur bis zu drei Tagen oder im Kühlschrank bis zu einer Woche, aber mal ehrlich, so lange überleben die bei mir eh nicht. Für eine längere Haltbarkeit kannst du die Plätzchen in einer einzigen Schicht bis zu drei Monate einfrieren. Wenn du sie dann genießen möchtest, einfach bei Raumtemperatur auftauen oder kurz im Ofen aufwärmen, um die Frische wiederherzustellen, das ist mein Geheimtipp, damit sie wieder schmecken wie frisch gebacken.

Häufige Fragen schnell beantwortet

Ich weiß, beim Backen kommen immer Fragen auf, besonders wenn man ein neues Herbstgebäck ausprobiert. Hier sind die Antworten auf die häufigsten Fragen, die mir zu diesen Apfelplätzchen gestellt wurden.

Kann ich den Teig im Voraus einfrieren?

Absolut! Wickle den Teig fest in Frischhaltefolie und friere ihn bis zu drei Monate ein. Auftauen im Kühlschrank vor der Verwendung, das ist super praktisch, wenn du spontan backen willst.

Welche Äpfel sind am besten?

Sauer-süße Äpfel wie Granny Smith oder Elstar sind ideal, da sie ihre Form behalten und eine perfekte Balance zur Süße bieten. Das ist wichtig, damit die Füllung nicht zu matschig wird.

Wie mache ich diese Plätzchen extra karamellig?

Wie schon erwähnt, etwas Karamellsauce kurz vor dem Servieren drüber träufeln, das bringt die Karamellnote richtig zur Geltung.

Ein kleiner Gruß zum Schluss

Ich hoffe, du hast genauso viel Spaß beim Backen dieser Apfelplätzchen wie ich. Sie sind wirklich das perfekte Herbstgebäck, diese kleinen Mini Karamell Apfeltörtchen bringen einfach Freude in die Küche und an den Tisch. Egal, ob du sie für ein Familientreffen machst oder dich einfach selbst verwöhnst, sie werden garantiert gut ankommen. Lass mich wissen, wie sie dir geschmeckt haben, oder ob du vielleicht eine kreative Variation ausprobiert hast. Ich freue mich immer über Feedback und neue Ideen, denn Kochen und Backen ist doch am schönsten, wenn man es teilt, oder?

Apfel-Pie Plätzchen mit Karamell

Apfel-Pie Plätzchen mit Karamell
Prep30 min
Cook20 min
Cals250 kcal
Yield4 Portionen

Beschreibung

Köstliche Apfelplätzchen, die den Duft von Zimt und Äpfeln in Ihr Zuhause bringen. Diese Mini Karamell Apfeltörtchen in Keksform sind perfekt für den Herbst und schmecken wie Omas Apfelkuchen.

Küche: Deutsche Küche Kategorie: Gebäck Autor: Beatrice
Schlüsselwörter: Apfelplätzchen, Apfelkuchen, Karamell, Herbstgebäck, Kekse, Zimt, Muskatnuss

Zutaten

  • 1 ½ Tassen Weizenmehl
  • ½ Tasse ungesalzene Butter, weich
  • ¼ Tasse Zucker
  • ¼ Teelöffel Salz
  • 3 große Äpfel, geschält, entkernt und gewürfelt
  • ¼ Tasse brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ¼ Teelöffel Muskatnuss
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • 2 Esslöffel Wasser

Zubereitung

  1. Heize den Ofen auf 175 °C vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Mische in einer großen Schüssel Mehl, weiche Butter, Zucker und Salz, bis ein weicher Teig entsteht.
  3. Rolle das Teig auf einer leicht bemehlten Fläche auf etwa 0,5 cm Dicke aus.
  4. Steche mit einem runden Ausstecher kleine Kreise aus und lege diese auf das vorbereitete Backblech.
  5. Vermenge in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze gewürfelte Äpfel, braunen Zucker, Zimt und Muskatnuss.
  6. Rühre gut um und koche die Mischung etwa 5 Minuten, bis die Äpfel weich sind.
  7. Löse in einer kleinen Schüssel die Speisestärke im Wasser auf und füge sie zur Apfelmischung hinzu.
  8. Koche weiter und rühre ständig, bis die Füllung dicklich wird, etwa 1-2 Minuten.
  9. Nimm die Füllung vom Herd und lasse sie leicht abkühlen.
  10. Gib einen kleinen Löffel Apfelfüllung auf jede Teigscheibe, lasse dabei einen kleinen Rand frei.
  11. Backe die Plätzchen 15-18 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind.
  12. Lasse die Plätzchen leicht auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst, um vollständig abzukühlen.

Nährwertangaben (pro Portion Schätzung)

  • Kalorien: 250 kcal
  • Fett: 10g
  • Kohlenhydrate: 35g
  • Eiweiß: 5g
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